Vielfalt zwischen Natur und Technik!

Der Kooperationsraum Kurstadtregion Elbe-Elster liegt im Süden des Landes Brandenburg (südwestlicher Raum des Landkreises Elbe-Elster). Er besteht aus den vier Städten Bad Liebenwerda, Falkenberg/Elster, Mühlberg/Elbe und Uebigau-Wahrenbrück. Der Kooperationsraum umfasst eine Fläche von rd. 400 km² mit derzeit ca. 26.000 Einwohnern.


Wie in vielen ländlichen Regionen sind die vier Städte von den langfristigen Folgen des demographischen Wandels betroffen, verstärkt durch ökonomischen Strukturwandel und Städtewettbewerb.

Die Städte der Kurstadtregion Elbe-Elster haben in den letzten Jahren bereits aufgaben- und themenbezogen (z.B. Gewässertourismus, Energiewirtschaft, AG Historische Stadtkerne, Kinder- und Jugendarbeit) miteinander kooperiert. Diese „Vorläufer“ und daraus resultierenden Netzwerke bieten vielerlei Anknüpfungspunkte und eine erprobte Grundlage für die angestrebte Zusammenarbeit.

Auf dieser Grundlage haben sich die vier Städte 2013 entschieden, die Kurstadtregion Elbe-Elster ins Leben zu rufen und sich für das Bund-Land-Programm „Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ zu bewerben. Im Programmjahr 2014 erfolgte die Aufnahme der Kurstadtregion Elbe-Elster in das Städtebauförderungsprogramm „Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit“.

Am 09.05.2015 wurde der Kooperationsvertrag zwischen den vier Städten unterzeichnet. Mit ihm wurden auch die lenkenden Gremien etabliert, dies sind der Kooperationsrat und der Sonderausschuss Kurstadtregion Elbe-Elster. Beide Gremien sind paritätisch mit jeweils zwei Vertretern aus den vier Städten besetzt. Der Vertrag beinhaltet nicht nur die gemeinsame Umsetzung des Städtebauförderungsprogramms, sondern auch die Zielstellung einer vertieften Verwaltungskooperation in weiteren Handlungsfeldern. Mittelfristiges Ziel ist die Errichtung einer gemeinsamen Verwaltungsstruktur.

Als übergeordnete Ziele dieser kommunalen Kooperation wurden definiert:

- Gemeinsames Angebot an Infrastruktur (schaffen)

- Organisieren eines Nutzen-Lastenausgleiches

- Effizientes Leistungsangebot öffentlicher Aufgaben vor Ort (entwickeln)

- Bestandsentwicklung in Richtung stärkerer Nutzungsflexibilität

- Gute Erreichbarkeit des Leistungsangebotes zwischen den Kommunen (sichern)

Nach der Realisierung der ersten Kooperationsschritte sollen in den nächsten Jahren weitere Themenfelder der Kooperation erschlossen werden.

BGM SVV Runde web